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Dialektismen, Vulgarismen, Jargonismen




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  1. Die funktionalen Stile der deutschen Sprache

1. Die Dialektismen sind nichtliterarische Wörter und Wendungen, beschränkt auf einen ganz engen Kreis dieser oder jener Mundart.

2. Man unterscheidet noch die territorialen Dubletten. Das sind Synonyme innerhalb der Literatursprache. Man unterscheidet folgende Typen der Dubletten:

1) Vollständige Synonyme: Schrank (Norddeutschland), Kasten (Süddeutschland), Schlachter - Metzger.

2) Die Wörter dieser Gruppe sind inhaltlich vollständig, doch besteht zwischen ihnen eine Schattierung: „Falter“ anstatt „Schmetterling“ hat für das norddeutsche Ohr poetische Färbung, für das süddeutsche umgangssprachliche.

3) Einen dritten Typ territorialer Dubletten stellen Synonyme dar, die sowohl inhaltlich, als auch stilistisch abgeschattet sind: Lehrstuhl (Deutschland) – Lehrkanzel (Österreich); Januar – Jänner; Kartoffeln – Erdäpfel; Aprikosen - Marillen.

Territoriale Dubletten sind für alle verständlich, das Verständnis der Dialektismen zwischen Norden und Süden stößt auf bestimmte Schwierigkeiten. Die Dialektismen haben nur im Alltagsstil sachlich-neutrales Geträge. Falls sie in anderen Stilen verwendet werden, nehmen sie expressive Färbung an. Wozu dienen Dialektismen und Dubletten im Text? Durch den Gebrauch von landschaftsgebundenen Ausdrücken wird realistisches Ortskolorit erzielt.

 

Soziale Gliederung: Argotismen

Unter Argotismen versteht man Wörter des Argot. D.h. Wörter einer Sonderlexik volksfremder Elemente. Und einzelne Argotismen sind aus den engen Kreisen der deklassierten Elemente in die allgemeine Volkssprache eingedrungen – das sind Vulgarismen.

Jargonismen sind die Wörter aller sozialen Schichten.

 

Berufliche Gliederung: Fachausdrücke

Unter Fachausdrücken versteht man:

1) Termini verschiedener Wissensgebiete: Kernspaltung, Assimilation.

2) Professionalismen verschiedener Berufssphären: Sichtiges Wetter.

3) Stark ausgeprägte funktional-stilistische Lexik nichtterminologischer Charakters: zwecks, gemäss, anhand.

Termini und Professionalismen sind nicht allgemein verständlich. Sie tragen dazu bei, die Schilderung wirklichkeitsnahe und lebenswahr zu machen. Sie helfen auch das soziale, berufliche Kolorit farbig vor Augen zu führen. Von den Fachausdrücken sind die sogenannten Berufsgargonismen abzugrenzen. Sie sind in erster Linie im Stil des Alltagsverkehrs bei den Vertretern verschiedener Berufskreise verbreitet.

 

Fremdsprachige Wörter

Die fremdsprachigen Wörter können im Zusammenhang der Rede sowohl eine kommunikative, als auch eine überwiegend stilistische Funktion ausüben. Sie helfen bestimmte Erscheinungen der Wirklichkeit möglichst klar auszudrücken. Die stilistische Funktion der fremdsprachigen Wörter tritt besonders stark in der schönen Literatur, zum Teil auch in der Publizistik hervor. Fremdsprachige Wörter helfen uns das Kolorit der Darstellung zu verstehen. Wir müssen aber unterscheiden, in welchen Fällen die Verwendung des Fremdwortes durch die Epoche (in der der Autor lebt) bedingt ist, und in welchen das Fremdwort zur bewussten Stilisierung gebraucht wird. Die fremdsprachigen Wörter können im Dienst der Humor und Satire stehen, z.B. im Mund von ungebildeten Menschen können fremdsprachige Wörter phonetisch und morphologisch falsch verwendet werden.



Noch eine wichtige stilistische Funktion besteht in der Vermeidung von Wiederholung: korrigieren und verbessern, physisch und körperlich.

Eine besondere Gruppe bilden die sogenannten fremdsprachigen Zitate. Sie stellen keine lexikalische, sondern eine stilistische Erscheinung dar. In stilistischer Hinsicht erfüllen sie folgende Funktionen:

1) erstens dienen sie der objektiven Mitteilung;

2) zweitens bilden sie einen wichtigen Bestandteil der historischen Koloritzeichnung.

Sie dienen stilistisch expressiven Zwecken.

 

 

Der Wortbestand nach seiner semantisch-expressiven Stilfärbung

 

Diese Färbung besteht aus 2 Komponenten:

- aus der Stilfärbung nach der literarischen Qualität;

- aus der Stilfärbung nach der Expressivität der Rede.

Was im täglichen Sprachgebrauch als neutrale Lexik und Phraseologie gilt, müsste terminologisch als Wortschatz von einfach-literarischer Stilfärbung mit absoluter Nullexpressivität bezeichnet werden.

Die Lexik und Phraseologie gehobener Stilfärbung bilden Oppositionen in Form stilistischer Synonyme zur Lexik und Phraseologie einfach-literarischer Stilfärbung, z.B.: Gemahl – Gatte; Geburtstag – Tag der Geburt.

Verschiedene Dokumente des öffentlichen Verkehrs verbinden die gehobene Stilfärbung mit offizieller Förmlichkeit, z.B.:Wir danken verbindlichst – danken sehr.

 

Stilfärbung nach der Expressivität der Rede

Die Expressivität der Aussage bewirkt gewöhnlich ein Abrücken von Nullpunkt der Stilfärbungsskala in die Richtung zum Umgangssprachlichen. Die Grenze zwischen der einfach-literarischen und der literarisch-umgangssprachlichen Lexik ist oft schwer zu bestimmen. Ein Typ geht in einen anderen über. Der Alltagswortschatz dringt in die Sprachnormen der schönen Literatur ein. Er bereichert den literarischen Wortbestand. Zahlreiche Argotismen und Vulgarismen streifen mit der Zeit ihren groben Charakter ab und bewahren nur expressive Stilfärbung.

Im Rahmen der Stilfärbung nach der Expressivität der Rede lassen sich folgende Gruppen unterscheiden:

- phraseologische Fügungen;

- Mittel des bildlichen Ausdrucks;

- Mittel der Umschreibung und Merkmalshervorhebung.

 

Phraseologische Fügungen

Vom stilistischen Standpunkt aus unterscheidet man 2 große Gruppen. Die erste Gruppe, sogenannte einfach-literarische Gruppe, das sind die phraseologischen Fügungen, die funktional differenziert sein können, aber keine semantisch expressive Stilfärbung besitzen.

Die zweite Gruppe, das sind die phraseologischen Fügungen verschiedenster semantisch-expressiver Stilfärbung.

Die erste Gruppe:

- substantivische oder verbale Wortverbindungen, denen bei stilistischer Nullexpressivität funktionale Stilfärbung eigen ist: Erste Lautverschiebung,

- adverbiale Wortverbindungen: leichten Schrittes, stehenden Fußes (одной левой),

- verbale Wortverbindungen, die aus einem abstrakten Substantiv und einem Verb bestehen: Angst bekommen, in Erfüllung gehen.

 





Дата добавления: 2014-01-06; Просмотров: 4044; Нарушение авторских прав?;


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